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Groß Wüstenfelde

Ortsteile

  • Groß Wüstenfelde
  • Jägerhof
  • Matgendorf
  • Mühlenhof
  • Perow
  • Reisaus
  • Schwetzin
  • Vietschow

Bürgermeisterin

Frau Katharina Skorsetz

Anschrift

Dorfstraße 52
17168 Groß Wüstenfelde

Telefon

(03 99 77) 3 06 92

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Geschichte

Die älteste urkundliche Erwähnung von Groß Wüstenfelde, im Zusammenhang mit den Dörfern Perow, Schwetzin und Vietschow, stammt aus dem Jahre 1314 unter dem Namen Wostenuelde. Eine weitere Erwähnung findet man im Jahre 1355 in Verbindung mit dem Ritter Smeker.
Ältester Ort der Gemeinde ist nach heutigen Erkenntnissen Perow, welches in einer Urkunde zur Gründung der Pfarre Levitzow im Jahre 1304 genannt ist.

Die Gemeinde umfasst neben dem Ort Groß Wüstenfelde das Territorium der Ortsteile Matgendorf, Mühlenhof, Perow, Reisaus, Schwetzin und Vietschow.
Zwei noch erhaltende historische Gebäude zeugen vom Leben der Einwohner einst und heute.

Das im 17. Jahrhundert errichtete und von einer Burgwallanlage aus dem 13. Jahrhundert umgebene Gutshaus in Groß Wüstenfelde ist gleichzeitig das älteste Gebäude unserer Gemeinde. Bis zum 12. Jahrhundert war es eine slawische Burganlage und wurde dann als frühdeutsche Anlage (Turmhügelburg) genutzt.
Das schöne Fachwerkhaus ist heute Privatbesitz. Nach Renovierungsarbeiten 1996 befinden sich dort Miet- und Ferienwohnungen.

Anstelle des im Jahre 1852 bis auf die Grundmauern abgebrannten barocken Schlosses ließ der Gutsbesitzer Cuno August Peter von der Kettenburg in den Jahren 1852 - 1856 das Matgendorfer Schloss erbauen. Es wurde im Stil der Neurenaissance errichtet und mit einem englischen Garten und einem kleinen See umgeben.
Heute befindet sich das Schloss im Eigentum der Diakonie und beherbergt ein psychiatrisches Pflegewohnheim.

Nach mehreren Besitzerwecheln befanden sich im Jahre 1929 sowohl das Gutshaus in Groß Wüstenfelde als auch das Schloß in Matgendorf mit dem dazu gehörenden Ländereien im Besitz derer von der Kettenburg.

Wegen der hohen Verschuldung des letzten Barons wurde das gesamte Gut 1929 an die Mecklenburger Landgesellschaft mbH Schwerin verkauft.
Diese siedelte dann katholische Bauern aus dem Westen Deutschlands (Franken, Oldenburger, Rheinländer, Westfalen...) in den Orten Groß Wüstenfelde, Matgendorf und Schwetzin an. Diese Siedler errichteten in den Jahren 1952 und 1954 die katholische Pfarrkirche in Matgendorf und die katholische Kapelle in Schwetzin. Die bis zur Wende 1989 geduldeten LPG vom Typ I zeugen vom Fleiß und Selbstbewusstsein unserer Bürger.

Eine topografische Besonderheit gibt es in Schwetzin zu sehen. Entlang der stillgelegten Bahnlinie Teterow-Gnoien führt der Weg nach Schwetzin. Bevor man den Ort erreicht, fällt der Blick auf den etwa 700 m entfernten Wallbergzug, das Schwetziner Os. Es gehört zu dem Teterower-Gnoiener Wallbergzug, der von Nordost nach Südwest über eine Länge von 35 km verläuft.

In der Gemeinde Groß Wüstenfelde gründete sich in den 90er Jahren mit viel Enthusiasmus und Engagement ein Sport- und Freizeitverein, der sich mit seinen stets gut besuchten und gelungenen Veranstaltungen weit über die Gemeindegrenzen einen Namen gemacht hat.